Unser ehemaliges PatenKind Saidi

Die Hilflosigkeit gegenüber Notsituationen in anderen Ländern ist manchmal ganz schön groß. Nun kann man leider nicht allen Menschen helfen, alle Länder unterstützen und alle armen Tiere aufnehmen. Ein kleines bisschen war es für uns die Weiterführung einer Tradition. Dosis Vater hatte zu Lebzeiten Patenschaften für Kinder übernommen, und sie mochte es nach seinem Tod ihrem Vater gleichtun. Viel war es nicht, was wir geben konnten, aber das Bisschen gaben wir im vergangenen Jahr so gerne. Und 30 Euro, soviel kostet eine Patenschaft bei >>WorldVision kann so unglaublich viel bewirken.

Euch interessiert das? Na dann surft doch gleich mal rüber ;o)


Dürfen wir vorstellen?


Das war unser Patenkind Saidi aus der Heimat unserer UrUrUrkater, aus Afrika, genauer gesagt aus Tansania.

Saidi HamediHalifa, so heißt der Lütte ganz genau. Geboren ist er am 18.10.2000, ist also knapp über vier Jahre alt. Er lebt mit seinen Eltern im Projekt "Magoma" und mit unserer Patenschaft ermöglichen wir die nötigste Versorgung, denn die Einkünfte seiner Eltern reichen nicht mal dafür aus.
Das Projekt Magoma liegt im Osten Tansanias und betreut zur Zeit 42.000 Bewohner aus 25 Dörfern. 1.100 Patenkinder werden durch die Arbeit von WorldVision unterstützt. Durch die Patenschaften erhalten die Kinder gesundheitliche Vorsorge und die notwendige Grundversorgung. Es wird für die schulische Ausbildung gesorgt und, was man sich kam vorstellen kann hierzulande: Die Spenden sorgen für eine Optimierung der Trinkwasserversorgung.
Ein Pate bekommt regelmäßig Berichte über die Entwicklung seines Kindes, hat natürlich die Möglichkeit sich mit seinem Patenkind zu schreiben und ihm kleine Geschenke zukommen zu lassen, so er es nicht bei der monatlichen Spende belassen möchte. Saidi bekommt die Briefe, die wir in Englisch verfassen und die dort von den Betreuern dann in die Landessprache übersetzt werden vorgelesen. Oder wir schicken kleine selbstgemalte Bildergeschichten, die bedürfen meist keiner Übersetzung. Natürlich machen wir keine großen Geschenke. Erstens ist der Postweg nach Afrika nicht gerade das, was man sich unter einem Postweg vorstellt. (Da kann man sich wirklich abgewöhnen, über die hiesigen Dienstleistungen zu maulen). Oft kommt Post auch gar nicht an, weil ein Zollmensch glaubt sich mit einem Umschlag bereichern zu können. Zweitens ist Saidi nicht das einzige Kind im Projekt Magoma. Er lebt in einem Dorf mit vielen anderen Kindern und die würden ja ganz traurig, neidisch oder gar eifersüchtig, wenn für Saidi fette Pakete ankämen. Davon abgesehen, fehlt es dem kleinen Kerl an sovielen "Kleinigkeiten", die uns hier ein paar Cent kosten, dort in Arusha aber unerschwinglich sind, wie zum Beispiel Blöcke, Hefte oder ein paar Blei- oder Buntstifte. Es fällt unglaublich schwer, nicht die großen Kisten aus dem Keller zu holen und Geschenkkartons draus zu machen. Aber es macht einfach keinen Sinn, weil solche Pakete wohl nie heile und gefüllt ankommen.


Nachdem unsere Dosi so heftig krank wurde und nicht mehr arbeiten gehen kann, mussten wir die Patenschaft ganz schweren Herzens kündigen. 30 Euro sind nicht viel - aber für uns sind sie im Augenblick ein Fünftel von dem, was wir zum Leben haben im Monat. Sicher - das ist noch ganz viel mehr als Saidi zum Leben hat - Ach das Leben ist einfach nicht fair.


Was geht?
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*schnurr*




[Neugierig?]
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ShitMaunz
Sie hat uns doch geknippsert.


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