Rot


Rote Kater gibt es eine Menge - aber rote Katzen nur ganz, ganz wenige. Ist euch das schon mal aufgefallen? Lange Zeit hielt sich sogar das Gerücht, dass es genauso wenig rote Katzen wie dreifarbige (Schildpatt- oder Glücks-) - Kater gibt, nämlich gar keine. Aber derweil wurde doch der eine oder andere rote weibliche Fall bekannt.

Aber wie kommt das?

Das ist ganz schön schwer zu erklären und weil wir nie in einer Schule waren und unsere Dosi damals in Genetik nicht wirklich aufgepasst hat (wobei sie das Thema mit ihren angeborenen sechs Zehen und Fingern eigentlich hätte brennend interessieren müssen), versuchen wir es einfach mal so wieder zu geben, wie man es uns erklärt hat. Wenn es jemand nicht versteht, bitte anderswo nachfragen ;o)

Dreifarbige Samtpfoten sind immer weiblich. Weibliche Lebewesen haben in ihrem Chromosomen-Satz 2x X, männliche XY Die Grundfarben der Katzen, rot und schwarz, werden auf diesem X-Chromosom vererbt. Da Kater ein X und ein Y haben, können sie nur Rot oder Schwarz sein (es sei denn, sie haben ein X zuviel, was ein seltener aber durchaus vorkommender Chromosomenfehler ist). Katzen können Rot und Schwarz sein. Weiblichen roten Katzen sind deshalb selten, weil die rote Farbe eben nur auf dem X-Chromosom sitzt. Die Katze muss daher von beiden Elterntieren das Rot vererbt bekommen. Entweder sind Vater und Mutter rot, oder der Vater rot und die Mutter schildpatt, dann gibt es auch rote Mädels im Wurf. Sobald der Vater die rote Farbe nicht sichtbar trägt, gibts auch keine roten Tochtertiere.

Kommt dann noch das Scheckungsweiß dazu, ist die Katze dreifarbig. Das Scheckungsweiß ist wie die Tigerzeichnung oder die sogenannte "Verdünnung" eine "Variation" der Grundfarbe, wird also nicht über das X vererbt, sondern über andere Gene.


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Sie hat uns doch geknippsert.


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