Nikki Nikita


Die alte Dame, die vor uns auf Dosis Schoß gethront hat. Lady Nikita von vor der Gourmetdose, kurz Nikki, wurde geboren am 23. September 1993. Als Bigi im Jahr 2000 wieder zurück in ihr heißgeliebtes Beuel zog, wurde sie gefragt, ob sie eine Katze wolle, andernfalls käme das Tier in ein Tierheim. Doofe Frage - natürlich wollte Dosi die Samtpfote kennenlernen. So zog Nikki ein, verkrümelte sich nach Öffnen des Verfrachtungskorbes unter der Couch, und als der Vormensch endlich das Haus verließ, kam sie hervor gekrochen, legte sich vor Dosi auf den Rücken und legte den: "Bist du lieb zu mir - Blick" auf. Unser Mensch schmolz dahin und damit war eine kurze Strecke gemeinsamen Lebens besiegelt. Wir bekommen immer erzählt, was für eine tolle Katze Nikki doch war. Wie einfühlsam, wie schnurrig, wie lieb... und wie sehr Dosi Lady Nikita geliebt hat. Bei dem vorherigen Menschen kann es die arme Samtpfote nicht gut gehabt werden. Zwar wurde sie gefüttert, aber ihren Reaktionen nach, muss sie wohl auch geschlagen und getreten worden sein. Auch wusste Dosi nicht, ob sie irgendwelche Krankheiten hatte. Bis auf die kleinen hüpfenden Untermieter, die sie in ihrer Unterwolle mitbrachte, war nichts bekannt. Noch nicht einmal einen Impfpass hatte der Vormensch. Nur vier kurze Jahre lebten Bigi und Nikki zweisam zusammen, kuschelten gemeinsam auf Couch und im Bett, stand Nikki ihrer Dosi in Krankheit bei, kloppte sie auf Jerry von oben ein, kratze sie den Catsitter Ralle und verprügelte >>Beefy , den Hund von Corona. Wunderbunte, kuschelige, zärtliche, liebevolle, zweisame 4 Jahre verlebten die Beiden, bis Nikki in der Nacht vom 06. auf den 07. Oktober 2004 "komisch" wurde. Am Tag war sie noch ganz normal. Sie trat auch Bigi noch vors Schienbein, als es Zeit war ins Bett zu gehen. Doch im Bett war sie dann komisch. Nikki wollte nicht wie sonst fünf Minuten unter der Decke kuscheln. Und irgendwie wusste sie auch nicht so recht wohin mit sich. Sie war furchtbar unruhig. Dann gab sie Dosi noch einen Nasenstüber und verließ das Schlafzimmer. Das war nichts ungewöhnliches. Nikki ging immer noch mal am Fressnapf vorbei, um zu schauen, ob auch für den nächtlichen Imbiss gesorgt war. Bigi schlief ein, und als sie Morgens nicht von ihrer Fellnase geweckt wurde, Nikki auch nicht auf ein Rufen reagierte, ging Dosi mit zitternden Knien ins Wohnzimmer. Dort lag Nikki, vor ihrem Lieblingskuschelplatz. Sie hatte es nicht mehr auf die Couch geschafft und wurde im Sprung vom Schlag getroffen. "Sie wollte nicht, dass du das miterlebst!" tröstete >>Catslog damals unsere Dosi. Bigi holte Ralle nach unten, auch er nahm mit viel Tränen Abschied.

Ganz allein hat sich die liebe Samtpfote auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht. Bigi vermisst sie immer noch fürchterlich. Sie vermisst diese tausend kleinen Rituale, die die beiden miteinander teilten. Trotzdem hat sie sich auf uns zwei Rabauken eingelassen - und das finden wir supergenial. Wir können Nikki nicht ersetzen. Wir wollen Nikki nicht ersetzen, aber wir geben alles, damit das Vermissen nicht so weh tut und die schönen Erinnerungen für immer in ihrem Herzen bleiben.
Was geht?
BlogCats
Unser Tagebuch!
*schnurr*




[Neugierig?]
GastPfoten
ShitMaunz
Sie hat uns doch geknippsert.


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